|
Heilverfahren
Hypnose und Hypnotherapie
Als Hypnose wird ein ganz besonderer Zustand des Körpers und Geistes bezeichnet,
in dem verschiedene Phänomene möglich sind.
Ist er doch kein Schlaf, aber auch Wachsein fühlt sich anders an.
Währenddessen sind verschiedene Formen an Entspannung und Erholung sowohl in physischer
als auch psychischer Hinsicht möglich, dabei ist es doch ein eigentlich geistig
aufmerksamer, im therapeutischen Sinne kreativer Zustand, in dem Veränderungen
und Neuorientierung möglich sind.
Der Zustand bewirkt auf körperlicher Ebene eine veränderte vegetative Steuerung
im Sinne von Senkung des Blutdruckes, Reduktion des Herzschlages, verringerte Ausschüttung
von Stresshormonen und erhöhte Immunbereitschaft. Die Atmung harmonisiert sich,
vertieft und beruhigt sich oft.
Der Körper oder/ und Teile von ihm können anders wahrgenommen werden, was
man zur Schmerzreduzierung nutzen kann.
Im geistigen Sinne schmilzt die Kritikfähigkeit des Bewußtseins ohne Aufgabe
der eigenen ethischen Werteurteile und das Unterbewußtsein kann viel leichter
angesprochen werden. Man reagiert oft viel langsamer in Sprache und Bewegung, die Sinnesorgane
nehmen oft umfangreicher und intensiver wahr, man erlebt sich oft gleichzeitig an zwei
inneren Orten (Dissoziation).
Auch etwas, das einem normalerweise unsinnig erscheint, kann in Hypnose einen Sinn
ergeben, was oftmals dazu führt, daß sich im Denken und Fühlen neue
Ansichten auftun, alte Bezugsrahmen sich verändern, insgesamt der Mensch im geistigen
Sinne flexibler wird.
Dabei findet sich eine viel stärkere Konzentration auf eine Sache, man ist weniger
abgelenkt, mehr noch, man ist auf das wirklich Wesentliche ausgerichtet.
Oft erlebt man, daß etwas längst Vergessenes wieder erinnert wird oder auch
ein Vergessen erstmals einsetzt.
Die Wahrnehmung von Zeit in Hypnose ist nicht selten gänzlich anders im eigenen
Empfinden, ja sogar manchmal verzehrt.
Dieser oben nur mit Worten schwer zu umschreibender Zustand, weil ihn jeder ganz individuell
erlebt, wird nun in der Hypnotherapie in Kombination mit anderen Verfahren oder Methoden
genutzt. Der Zustand der Hypnose wird als "Handwerkszeug" genutzt, um mit
Klienten ein realistisch formuliertes Ziel zu erarbeiten.
Eingesetzt wird die Hypnotherapie in der Therapie von Akuten und Chronischen Schmerzen/-formen,
onkologischen Erkrankungen (Krebs), bei psychosomtischen Erkrankungen, bei Suchterkrankungen,
als Vorbereitung für eine Operation, zur Veränderung des Selbstbildes
(Steigerung des Selbstwertgefühls), bei Schlafstörungen, in der Behandlung
von Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten, in der Prüfungsvorbereitung.
Neben diesem genannten Indikationen aber auch in der Zahnmedizin, Geburtsvorbereitung
und im klinischen Kontext.
In der Therapie kann Selbsthypnose als Eigenarbeit eine nicht zu unterschätzende
Bedeutung haben. Ganz unterschiedlich kann die Therapie mit Hypnose aussehen, abhängig
von den absolvierten Ausbildungen des Therapeuten und seiner gelegten Behandlungsschwerpunkte.
Ein jedoch wesentlicher Bestandteil ist die sorgfältige Information und Aufklärung,
die kompetente Begleitung in der Therapie, das Gefühl, daß reichlich Zeit
für Fragen und Nachbesprechung vorhanden sind.
Noch mehr Informationen über Hypnose /Hypnotherapie findet sich unter www.wikipedia.de.
|
|
5 |
|
Kinesiologie
Die Autonome Regulationsdiagnostik nach Dr. med. Dietrich Klinghardt (ARD) wurde aus
der Angewandten Kinesiologie entwickelt. Hierbei wird der kinesiologische Muskeltest
oder der Armlängentest dazu verwendet, das Autonome Nervensystem (ANS) gezielt
abzufragen.
Das Autonome Nervensystem ist der Teil unseres Nervensystems, der nicht unserem willentlichen
Einfluß unterliegt. Das ANS besteht aus den beiden Gegenspielern Sympathikus
und Parasympathikus. Während der Sympathikus auf Aktivität ausgerichtet ist
z.B. den Herzschlag erhöhen, Blutdruck erhöhen, ist der Parasympathikus auf
Erholung und Beruhigung ausgerichtet z.B. Herzschlag senken, Steuerung der Verdauung.
Gerade in der heutigen Zeit wird das Autonome Nervensystem durch wachsende negative
Einflüsse aus der Umwelt, der Nahrung, aber auch durch Streß und elektromagnetische
Einflüsse zunehmend belastet. So kann es leichter zu einer Überbetonung des
Sympathikus kommen und der Körper verliert seine Fähigkeit, sich an wechselnde
Gegebenheiten anzupassen, d.h. Er kann nicht mehr richtig "regulieren".
Ausgangspunkt der ARD ist deshalb der Test auf offene bzw. eingeschränkte Regulation.
Im Gegensatz zu anderen kinesiologischen Testmethoden wird durch den Test auf offene
Regulation sichergestellt, daß das Autonome Nervensystem überhaupt zum Testen
zur Verfügung steht und damit "regulieren" kann. Denn solange dies nicht
der Fall ist, sind alle nachfolgenden Tests und deren Ergebnisse unzuverlässig!
Die Regulation kann durch folgende 7 Faktoren eingeschränkt sein:
- Psyche
- Kiefergelenk
- Nahrungsmittel
- Störfelder ( Organe, Narben, Zähne)
- Schwermetalle, insbesondere
Quecksilber
- Elektromagnetischer
Streß
- Geopathische Belastung
Die 7 Faktoren werden solange "abgearbeitet", bis die Regulation offen ist.
Je nach Fragestellung oder Symptomatik ( Unklare Rückenschmerzen, Vorliegen einer
Borreliose, Austesten von Zahnmaterialien, Schwermetallausleitung....) wird dann weitergetestet.
Das Schöne ist, daß man dann ausgehend von der vorliegenden Diagnose austesten
kann, was genau nötig ist, um den Patient zu entlasten, welches Medikament am
besten für diesen Patient geeignet ist, welche Dosis nötig ist und vor allem,
ob ein Medikament auch dort ankommt, wo es wirken soll.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der ARD sind die Tests auf Switching:
Hierbei handelt es sich um Störfelder, die sozusagen ein "Chaos" im
Nervensystem anrichten. Solche Patienten haben in der Regel schon viele Therapien hinter
sich, ohne eine positive Wirkung zu verspüren, sie reagieren nämlich entweder
gar nicht, zu viel, also überschießend oder die Symptomatik verschiebt sich
ständig (... heute tut die Schulter weh, morgen der Fuß und übermorgen
wieder etwas anderes...). Man kennt auch Switching im psychischen Bereich, d.h. Der
Satz " Ich möchte krank sein" ist unbewußt im System des Patienten
verankert und macht damit alle Therapiemaßnahmen zunichte. Testet ein solcher
Satz, kann er ins Positive umgewandelt werden, als "Ich möchte gesund sein".
|
|
5 |
|
Psychokinesiologie nach Dr.Klinghardt
Im
Rahmen der Autonomen Regulationsdiagnostik wird immer auch der psychische Aspekt einer
Belastung mitgetestet. Ursachen von Erkrankungen liegen meist in ungelösten seelischen,
äußeren wie inneren Konflikten, die wiederum häufig auf traumatische
Ereignisse aus der eigenen Vergangenheit zurückzuführen sind. Nicht selten
drücken sich diese Probleme auch auf körperlichen Ebenen aus.
Die Psychokinesiologie nutzt die Signale des Körpers, um diese emotionalen und
seelischen Ursachen aufzudecken.
Der Muskeltest kann die Konfliktinhalte aufdecken, das ergibt die Möglichkeit,
diese zu "entkoppeln", was zu einer Entlastung von körperlichen und
emotionalen Belastungen führt.
|
|
5 |
|
Energetische Psychologie
Sie stellt aus einem Feld von mehreren ähnlichen Techniken ein Verfahren dar,
das als Ansatz zur Diagnose und Behandlung von Streß und psychischen Problemen
dient.
Diese Methode zieht Grundlagen aus dem aus der asiatischen Medizin bekannten Meridiansystem
der Akupunktur, Elemente aus der Angewandten Kinesiologie und aus verschiedenen psychologischen
Verfahren z.B. NLP heran.
Praktisch sieht das so aus, daß ein Klient spezifische Akupunktur-Punkte an Kopf,
Oberkörper und der Hand mit den Fingern klopft oder massiert, während er
sich auf sein Problem konzentriert. Dadurch und durch weitere Eigenarbeit kann es zu
einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden kommen.
Zusätzlich werden spezielle Einstimmungssätze, Ergänzungen aus Brain
Gym, der Angewandten Kinesiologie und der Hypnotherapie genutzt.
Anwendung findet diese Methode vor allem bei Streß, Angst, Traumata, Wut, Trauer,
Chronischen Schmerzen und Psychosomatischen Erkrankungen.
|
|
5 |
|
Brain Gym
Ist der Name für eine Reihe einfacher Bewegungsübungen zur Förderung
der Lernfähigkeit. Es ist für Lernende aller Altersstufen geeignet und erleichtert
das Lernen ganz allgemein, im besonderen bei schulischen Lernaufgaben.
Häufig wird erfolgreiches Lernen verhindert, weil Teile des Gehirns "blockiert"
sind und dann für den Lernvorgang nicht zur Verfügung stehen.
Die Veränderungen im Lernen sind oft prompt und tiefgreifend.
Die Übungen kommen zur Anwendung bei Menschen, vor allem Kinder, die Schwierigkeiten
haben, sich in der Schule oder den Hausaufgaben zu konzentrieren, Probleme beim Lesen,
Schreiben und Rechnen haben, Wörter und Sätze lesen, ohne sie zu verstehen,
Buchstaben verwechseln, verkehrt oder in falscher Reihenfolge schreiben, beim Lesen
leicht ermüden oder die Zeile verlieren, links und rechts verwechseln und Schwierigkeiten
haben, einen Stift zu halten.
|
|
5 |
|
Osteopathie
Bei der Osteopathie spielen die Hände und Finger des Therapeuten eine zentrale
Rolle. Sie dienen der Untersuchung, der Diagnostik und der daraus resultierenden manualtherapeutischen
Behandlung. Mittels der Hände erspürt der Therapeut, ob ein Gewebe, Organ
oder Gelenk seine normale Beweglichkeit im Raum reduziert oder aufgegeben hat. Daraus
resultiert oft Schmerz, Bewegungseinschränkung und Verschleiß des Körpers.
Je nach Befund nutzt der Therapeut verschiedene Techniken (HVLA-Technik, high velocity,
low amplitude, Muskel-Energietechniken, Faszientechniken, Strain/Counterstrain, Sutherland-Techniken),
um eine Funktion wieder zu erlangen.
Generell zieht der Therapeut 3 wichtige Felder der Osteopathie heran:
- Strukturelle oder Parietale Osteopathie mit Schwerpunkt auf den Gelenken und Weichteilen
(Sehnen, Muskeln, Kapsel-Bandapparat)
- Viscerale Osteopathie in der Behandlung von inneren Organen (Bauch-und Brustorgane)
- Craniosakrale Osteopathie mit Schwerpunkt auf den Schädel und seine Strukturen,
sowie Kreuz- und Steißbeinanteile und neurale Strukturen
Damit ermöglicht
die Osteopathie auf embryologischer, anatomischer und histologischer Basis eine Behandlung
vielzahliger Erkrankungen.
Die Betrachtung des Körpers ist nicht beschränkt auf den Ort des Geschehens,
sondern mehr noch bezieht alle Strukturen ein.
Es ist eine umfangreiche und ganzheitliche Therapieform.
|
|
5 |
|
Neuraltherapie
Sie stellt ein Verfahren dar, das mittels Lokalanästhetikum wie Procain, Lidocain
oder Prilocain auf den Körper Einfluß nimmt.
Als Ganzheitstherapie schafft es die Neuraltherapie körpereigene Funktionskreisläufe,
die in ihrer Arbeit reduziert oder ganz abgeschaltet waren, wieder zu normalisieren
und Regulationsmechanismen in Harmonie zu bringen. Wie stellt sie so etwas an?
Man unterscheidet die segmentorientierte von der störfeldbedingten Therapie.
Ersteres berücksichtigt Körperareale sogenannte Reflex-oder Headsche Zonen,
an denen Injektionen in Form von Hautquaddeln (intrakutane Injektion) vorgenommen werden.
Damit werden das Vegetative Nervensystem und organische Erkrankungen beeinflußt.
Zweiteres wendet sich sogenannten "störenden Körperfeldern" zu,
die normale Körperabläufe stören.
Diese finden sich häufig in Mandeln, Nasennebenhöhlen, Zahn-Kiefer-Region,
Schilddrüsen und ganz besonders jegliche innere wie äußere Narben,
egal ob auf "natürlichem" Wege wie ein Trauma oder auf "künstlichem"
Wege erzeugt wie durch eine Operation.
Werden diese Areale gespritzt, kann eine Verbesserung der Symptomatik erst möglich
sein oder Probleme werden oftmals sehr schnell aufgelöst.
Therapeutisch wirkt die Neuraltherapie schmerzstillend, krampflösend, vegetativ
ausgleichend, kreislaufregulierend, durchblutungsfördernd, entzündungswidrig
und allgemein stabilisierend und kräftigend. |
|
5 |
|
Periostale Akupunktur
Diese Alkupunkturform stellt eine Sonderform dar. Sie berücksichtigt nicht die
klassische chinesische Medizin und ihre Akupunkturlehre, sondern nutzt bestimmte Areale
und Zonen am Körper, die mittels Akupunkturnadel stimuliert werden, zur Veränderung
von Problemen und Symptomatik. Diese Areale oder Reizpunkte finden sich an der Wirbelsäule,
Schädel, und Extremitäten. Dabei werden Gewebe wie die Knochenhaut, Muskulatur,
Sehnen und Kapsel-Bandapparat vorwiegend behandelt.
Dabei kann auch auf Organe, Organsystem und Psyche ein Heilreiz gesetzt werden. Diese
Form der Nadelung wirkt oft sehr schnell und nachhaltig.
Eingesetzt wird sie bei allen Akuten und Chronischen Schmerzformen z.B. Gelenke, Wirbelsäule
und innere Organe, bei psychosomatischen und somatopsychischen Störungen. |
|
5 |
|
Ohrakupunktur
Die Aurikulotherapie ist ein regulationstherapeutisches Verfahren. Auf dem Mikrosystem
Ohr sind viele Punkte des Körpers projiziert, deren Stimulation oder Sedierung
Heilungsprozesse anstoßen können. Sie ist eine schnelle und direkt anzuwendende
Therapieform, bei der Nadeln, Kugeln und Laser zur Anwendung kommen. Essentiell ist
das Bewerten des Pulses in Frequenz und Amplitude bei gleichzeitigem Testen der in
Frage kommenden gestörten Areale und Punkte.
Sind solche Punkte oder Areale in der Testung relevant, werden sie zur Therapie verwendet
z.B. kommt ein Klient mit Ischiasschmerzen und testet die Ischiaszone auf dem Ohr,
wird diese Zone genadelt.
Die Ohrakupunktur ist eine ganzheitlich angelegte Therapieform, die vor allem bei Akuten
und Chronischen Schmerzen, bei Suchterkrankungen z.B. Rauchen, bei Allergien z.B. Heuschnupfen,
bei emotionalen Störungen Anwendung findet. Sie kann gut mit jeder anderen angewandten
Therapieform kombiniert werden, ja ergänzt sie oft sehr gut. |
|
5 |
|
Schröpfen
Schröpfen ist ein traditionelles, sehr altes Verfahren und zählt zu den ausleitenden
Verfahren. Mittels Schröpfköpfen oder Schröpfgläsern wird ein Unterdruck
direkt in Kontakt mit der Haut erzeugt, mit dem Hintergrund eine Umwälzung von
körpereigenen Flüssigkeiten (Blut/ Lymphe) und darin enthaltenen Schad- und
Abfallstoffen zu erreichen. Damit wird es dem Körper erst möglich, abgelegte
alte Probleme aufzuarbeiten. Die Anwendung erfolgt auf bestimmten den Symptomen zugeordneten
Reflexzonen des Körpers. Diese Hautzonen werden bestimmten Muskeln und Muskelgruppen,
bestimmten Organen und Organteilen über die Verschaltung über das Nervensystem
zugeordnet. Es gibt dem Therapeuten die Möglichkeit das "Innen" über
das "Außen" zu beeinflußen.
Man unterscheidet die Schröpfmassage, bei der mit einem Glas mit Gummiball über
die angesaugte Haut gefahren wird, vom trockenen Schröpfen, bei dem Gläser
mittels einer Wärmequelle (Feuer) auf die Haut aufgesetzt wird.
Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Aufsetzen des Glases angeritzt,
besser noch angestochen mittels einer Nadel, wobei dann das Blut in jeweiliger Menge
in das Glas einfließt. Es ist eine kleine, spezielle Form des Aderlasses.
Schröpfen kann vielfach angewendet werden z.B. Rückenbeschwerden, bei Problemen
mit inneren Organen im Bauch und Brustraum, bei Schmerzsymptomatiken wie Migräne,
bei Blutdrucksymptomatiken und massiven Muskulären Verspannungen z.B. Myogelosen. |
|
5 |
|
Pflanzenheilkunde
Diese Heilanwendung ist so alt wie die Menschheit und überall auf der Welt ansässig.
In der Pflanzentherapie werden ganze Pflanzen (Kraut) und deren Teile (Blüten,
Blätter, Wurzel) verwendet, auf ganz verschiedene Art und Weise ( Frischkraut,
Presssaft, Aufguß, Auskochung, Tinktur oder Kaltwasserauszug). Neben diesen nutzt
man auch die Pulverisierung sowie Fertigpräparate.
Je nach Symptomatik werden mehrere oder alle Inhaltsstoffe in der Anwendung nötig,
oder aber man legt den Schwerpunkt auf einen Wirkstoff ganz gezielt.
In der Pflanze findet man vielerlei: Ätherische Öle, Alkaloide, Glykoside,
Bitterstoffe, Polysaccharide, anorganische Stoffe, Hormone und hormonartige Stoffe
sowie Vitamine uvm. Die Anwendung erfolgt über orale Einnahme, Einreiben, Wickel
oder Umschläge und Auflagen. Und wie heißt es so schön: " Für
jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen!"
|
|
5 |
|
Pilzheilkunde
Das Heilen mit Pilzen,
Pilzbestandteilen oder pilzähnlichen Substanzen ist sehr alt und gleichzeitig
auch neu. Besinnt man sich zunehmend auf natürliche Produkte, kommt man an Speisepilzen,
die Heilwirkung in frischer und getrockneter Form und konzentrierte Extrakte entfalten,
nicht vorbei. Ursprünglich in Asien in der Ernährungs- und medizinalen Heilkunde
angesiedelt, fand man auch im Abendland zahlreiche Anwendungsformen.
Unter den angewendeten Pilzen finden sich Shiitake, Reishi, Mandelpilz, Igelstachelbart,
Schopftintling, Eichhase, Judasohr, Klapperschwamm, Schmetterlingstramete, Puppenkernkeule
uvm.
Die Schwerpunkte in der Anwendung liegen in der Steigerung der Regulation des Immunsystems,
Allergien, Neurodermitis, Bluthochdruck, Blutfettspiegel, Herz-Kreislauferkrankungen,
Diabetes, Gicht, Krebs, Potenz- und Libidoproblematiken, Erkrankungen von Leber und
Magen, Blutgerinnung und Steigerung des Allgemeinbefindens bei Erschöpfungszuständen
oder Rekonvaleszens. |
|
5 |
|
Bienenheilkunde
Die
Heilkunde mit Bienenprodukten ist bereits sehr alt.
Sie dient der Vorbeugung, der Heilung und danach einsetzenden Genesung. Ihre Anwendungsformen
finden mit hochwertigen und absolut natürlichen Produkten statt. Diese Produkte
gelangen mittels Trägerstoffe
(Tee, Wasser, Saft, in Creme- oder Salbenform, als
Inhalation, als Injektion oder Zäpfchen) an den Ort des Geschehens. Diese Heilkunde
kann sehr gut in Kombination mit anderen Methoden stattfinden.
Zur Anwendung kommen Honig in jeglicher Art, Pollen, Propolis, Gelee Royale, Bienenwachs
und Bienengift.
Eine Vielzahl von Erkrankungen können damit positiv beeinflußt oder sogar
geheilt werden wie z.B. Herz-und Gefäßerkrankungen, Atemwegserkrankungen,
Darmkrankheiten, verschiedene Frauenleiden, insbesondere Hautkrankheiten, onkologische
Geschehen, Leberprobleme, Magenprobleme und Entzündungen im Bereich des Mundes
und Rachens. |
|
5 |
|
Schüßler Mineralsalztherapie
Die sogenannte "Biochemische Heilweise" ist eine Substitutionstherapie.
Das Fehlen von Mineralstoffen, verursacht durch eine nicht angepaßte Lebensführung,
falsche Ernährung, belastete Atemluft, negative Lebenseinstellung und problematische
Beziehung zur eigenen Umwelt, führt im weiteren Verlauf zur Erkrankung.
Der Hintergrund ist, diesen Mangel an einem oder mehreren Mineralien aufzuheben, so
daß der Körper in die Lage versetzt wird, die Krankheit aufzuheben.
Also der Mangel an Mineralien führt nicht direkt oder automatisch zur Erkrankung,
sondern schafft eine Bereitschaft dafür.
Angewendet werden Mineralstoffe in Tablettenform, als Salben oder in Wasser oder Alkohol
(bei Lactoseunverträglichkeit) aufgelöst.
In verdünnter, sogenannter potenzierter Form werden sie gegeben, weil der Körper
das Mineral viel leichter und schneller über die Schleimhaut unter Umgehung des
Verdauungstraktes aufnehmen kann.
Sie umfasst 11 Hauptmittel (ein 12. wurde entfernt und später wieder hinzugenommen)
und 12 Ergänzungsmittel, welche im Laufe der Zeit hinzukamen.
Innerhalb der Therapie findet sich auch eine spezielle Form der Diagnostik, die Antlitzdiagnostik,
die das Gesicht, Zunge, Haut, Haare und Nägel dazu benutzt, Mangelneigungen an
Mineralien aufzudecken. Sie kann neben kompetentem Wissen zu den Mineralien, ihren
Mängeln und deren Auswirkungen ein Methode sein, herauszufinden, wo ein Problem
liegen kann.
Diese Heilweise wird bei nahezu allen Krankheiten eingesetzt. |
|
5 |
|